• Vortrag mit Diskussion

Industrie 4.0 und Internet der Dinge

Einsatz von neuen Techniken in der Darstellenden Kunst?

Intelligente Sensoren und Aktoren, autonome Fahrzeuge, cyber-physische Systeme sowie augmentierte Realität sind nur einige Schlagwörter aktueller Entwicklungen, welche die Industrie, den Alltag aber auch zunehmend die darstellende Kunst durchdringen. In dem vorliegenden Workshop sollen methodische und technische Konzepte aus den Bereichen Industrie 4.0 und Internet der Dinge vorgestellt werden, die aktuell im Fokus der Forschung stehen. Als exemplarische Fallstudie, welche moderne Techniken zur Orchestrierung von Sensorik, Aktorik und dem Mensch vermittelt, dient das Innovationslabor an der Technischen Universität Dortmund (s. Abbildung). Es verfügt u.a. über eines der weltweit modernsten optischen Trackingsysteme, um vorhandene autonome Fahrzeuge, Drohnen, intelligente Behälter und den Menschen im Submillimeterbereich örtlich und zeitlich zu lokalisieren. In Kombination mit einem Laserprojektionssystem sind neue Formen der Informationsvisualisierung möglich. Ausgehend von diesen Ausführungen werden Anknüpfungspunkte zum Einsatz dieser Konzepte in verschiedenen Bereichen der darstellenden Kunst aufgezeigt. Zusammen mit den Teilnehmenden am Workshop sollen praktische Ansätze zur Digitalisierung in der darstellenden Kunst gemeinsam diskutiert werden.

Frank Weichert
Christian Prasse
Moritz Roidl