Mario Klingemann ist ein bildender Künstler der mit Algorithmen und Daten arbeitet. Er untersucht die Möglichkeiten, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz das menschliche Verständnis darüber zu erweitern, wie Kreativität, Kunst, Kultur und deren Wahrnehmung funktionieren. Mit Hilfe von neuronalen Netzen bringt er Maschinen bei, semi-autonom Bilder und Filme zu generieren, eine Technik die er „Neurographie“ nennt und bei der er eine Rolle zwischen Autor und Kurator einnimmt. Mario Klingemann ist zur Zeit Artist in Residence bei Google Arts & Culture, ist regelmäßig Sprecher auf internationalen New Media und Kunst Festivals, Gewinner des „Creative Awards 2015“ der British Library und seine Arbeiten wurden unter anderem auf dem Ars Electronica Festival, im Centre Pompidou Paris, im Met und MoMa, New York gezeigt.