Leopold Helbich ist ein Autor und Filmemacher, dessen Arbeit die Disziplinen Theater, Film und Neue Medien durchkreuzt und sich mit Technologie, Politik und Gesellschaft befasst. Er ist Gründungsmitglied des Kollektivs NEUE DRINGLICHKEIT, das an der Grenze zwischen performativer Kunst und Aktivismus arbeitet und 2010 als Reaktion auf die „Ausschaffungs-Initiative“ in Zürich gegründet wurde. Seit 2016 arbeitet er regelmäßig als Autor für die Digitalbühne Zürich, ein kreatives Studio, das die Potentiale der Digitalisierung für die Darstellenden Künste erforscht und aus dem Kollektiv 400asa hervorgegangen ist. Von 2013 bis 2015 studierte er Theater (BA) und Mediale Künste (BA) an der ZHdK, besuchte anschließend den MA Cultural Studes am Goldsmiths College London und erhielt 2015 seinen MA in Contemporary European Philosophy vom CRMEP der Kingston Univeristy.